Hochzeit

Hochzeitsgeschenke: zwischen Wunschliste und persönlicher Note

· von Sandra Huber

Eine Hochzeitseinladung ist eine schöne Nachricht und stellt viele Gäste gleich vor eine Frage: Was schenken wir? Zwischen Wunschliste, Geldgeschenk und persönlicher Idee gibt es viele Möglichkeiten. Entscheidend ist, was dem Paar Freude macht und zur eigenen Beziehung zu ihm passt.

Die Wunschliste respektieren

Viele Paare stellen eine Wunschliste zusammen, sei es in einem Geschäft, online oder als Liste beim Trauzeugen. Wer etwas davon auswählt, macht sicher keinen Fehler. Die Wunschliste zeigt, was das Paar wirklich braucht, und verhindert, dass es drei Toaster erhält.

Geldgeschenke kreativ übergeben

In der Schweiz sind Geldgeschenke zur Hochzeit verbreitet, oft als Beitrag an die Flitterwochen oder ein gemeinsames Projekt. Damit das Geschenk nicht nüchtern wirkt, lohnt sich eine kreative Verpackung: gefaltete Noten in einem Bilderrahmen, ein kleines Reiseset mit Umschlag oder eine Box mit Gutscheinen für gemeinsame Abende.

Wie viel man schenkt, hängt von der Beziehung, dem eigenen Budget und regionalen Gepflogenheiten ab. Wichtiger als die Summe ist die Geste.

Persönliche Geschenke mit Bedeutung

Wer das Paar gut kennt, kann ein persönliches Geschenk wählen:

  • Gravierte Andenken: Weingläser, ein Schneidebrett oder eine Erinnerungsbox mit Namen und Datum.
  • Fotobuch: Bilder vom Kennenlernen bis zum Hochzeitstag.
  • Erlebnis: ein Kochkurs, eine Ballonfahrt oder ein Wochenende in den Bergen.
  • Pflanze oder Baum: ein Symbol für etwas, das gemeinsam wächst.

Rund um die Trauung

Für Gäste ist es hilfreich zu wissen, wie eine Hochzeit in der Schweiz abläuft. Informationen zur Ziviltrauung und zu den nötigen Formalitäten bietet ch.ch. Viele Paare feiern zuerst standesamtlich im kleinen Kreis und später grösser mit Freunden und Familie.

Das Geschenk übergeben

Am Hochzeitstag selbst gibt es oft einen Geschenketisch. Grosse Pakete sind dort unpraktisch, weil das Paar sie nach dem Fest transportieren muss. Besser ist es, Sperriges vorher oder nachher zu überbringen und am Fest nur eine Karte abzugeben. Eine persönliche Karte mit ein paar warmen Worten wird oft lange aufbewahrt.

Wer unsicher ist, kann sich bei den Trauzeugen erkundigen. Sie wissen oft, welche Wünsche noch offen sind, ob ein Gemeinschaftsgeschenk geplant ist und wie das Paar zu Geldgeschenken steht. So vermeidet man doppelte Geschenke und unangenehme Überraschungen.

Fazit

Das beste Hochzeitsgeschenk ist eines, das zum Paar passt. Wer sich an die Wunschliste hält, macht es dem Paar leicht. Wer eine persönliche Idee hat, schenkt eine Erinnerung. Und wer Geld schenkt, kann mit etwas Kreativität zeigen, dass auch dahinter viele Gedanken stecken.